Gemeinschaft stärken – neues Onko-Café im Ludmillenstift
19.09.2025 Wenn Menschen an Krebs erkranken, bricht häufig zuerst eine Welt zusammen. In dieser Zeit tut es gut, sich verstanden zu fühlen und zu merken, dass Betroffene nicht allein sind. Hier kann der Austausch mit anderen Betroffenen eine große Stütze sein. Durch das Gespräch können Teilnehmende neue Perspektiven, Verständnis und Zuversicht gewinnen. Dieser Austausch stärkt das emotionale Wohlbefinden, erleichtert den Umgang mit Sorgen und Ängsten und kann praktischen Nutzen im Alltag bringen.
Genau dies möchte das Krankenhaus Ludmillenstift unterstützen. In entspannter und ungezwungener Atmosphäre haben Betroffene ab sofort die Gelegenheit. Im einmal monatlich stattfindendem „Onko-Café“ können Betroffene, in Anwesenheit von onkologischen Expertinnen und Experten, durch den offenen Dialog Vertrauen, Mut und ein Gefühl der Zugehörigkeit aufbauen. „In unserer alltäglichen Arbeit mit onkologischen Patientinnen und Patienten haben wir gemerkt, wie wichtig ein gemeinsamer Austausch ist.“, beschreibt Nadine Eilers, Alltagslotsin im Meppener Krankenhaus. Gemeinsam mit weiteren Expertinnen hat sie das Onko-Café ins Leben gerufen. Der Begriff Onko stammt von dem medizinischen Fachbegriff Onkologie ab und bedeutet Vorbeugung, Diagnose, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen.


„Wir treffen uns regelmäßig am letzten Donnerstag im Monat von 14:30 Uhr – 16:00 Uhr. In dieser Zeit werden wir in den Austausch gehen. Aber auch kurze Vorträge von Expertinnen und Experten zum Thema sind geplant.“, erklärt Melanie Pieper. Die Gesprächskreise finden im Begegnungsraum im Meppener Krankenhaus statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können sich vorab bei Nadine Eilers informieren (Telefon 05931 152 4835).
(klm/ak)