Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Kai Günsche werden in der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie degenerative Erkrankungen und Unfallverletzungen aller Schweregrade behandelt. Ein Ärzteteam von sieben Oberärzten und Funktionsoberärzten für Orthopädie, Allgemein- und Unfallchirurgie, Handchirurgie und spezielle Unfallchirurgie sowie zehn Assistenzärzte arbeiten hier Hand in Hand, unterstützt von kompetenten Pflegefachkräften und Spezialisten für Rehabilitation.

In der orthopädischen Chirurgie werden von Gelenkspiegelungen der großen Gelenke bis hin zu Endoprothesen sämtlicher Gelenke sowie rekonstruktive Knochenchirurgie durchgeführt. Die Fachabteilung leitet das Traumazentrum, in dem sämtliche Verletzungen behandelt werden. Vor allem schwerstverletzten Notfallpatienten wird die bestmögliche Versorgung nach den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) geboten.

Seit 2014 ist die Klinik als eine von neun Kliniken in Niedersachsen zur Versorgung schwerstunfallverletzter Arbeitsunfälle ( SAV ) zugelassen. Chefarzt Dr. Kai Günsche ist als Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaft zur Behandlung von Arbeitsunfällen aller Schweregrade zugelassen. Jährlich verzeichnet die Abteilung rund 4.000 operative Eingriffe (davon ca. 1000 ambulant) und versorgt etwa 4.000 berufsgenossenschaftliche Unfallopfer.

 

Unsere Schwerpunkte

  • Konservative Knochenbruchbehandlung unter Ausnutzung moderner Gipsverfahren (schwimmtaugliche Kunststoffverbände)
  • Operative Behandlung sämtlicher Knochenbrüche, auch des Beckens und der Wirbelsäule, mit Stabilisierung durch moderne winkelstabile Platten- und Nagelsysteme
  • Konservative und operative Behandlung aller Verletzungen der Muskulatur, des Bindegewebes sowie der Nerven und Blutgefäße
  • Professionelle Mitbehandlung durch Einbindung der Rehabilitationsabteilung (Abteilung für Medizinische Frührehabilitation für Schwerstverletzte) sowie der Physiotherapeuten in das Behandlungskonzept
  • Nach Entlassung ist eine ambulante Rehabilitation möglich (EAP = Erweiterte Ambulante Physiotherapie)
  • Kniegelenk: Meniskusentfernung bzw. Meniskusnaht, Kreuzbandchirurgie, Gelenkschleimhaut und freier Gelenkkörper, Arthrosebehandlung des Knorpels
  • Schultergelenk: Schulterstabilisierungsoperationen nach Verrenkungen, arthroskopische Behandlung der schmerzhaften Schultersteife
  • Ellenbogengelenk: arthroskopische Gelenklösung (Arthrolyse), Entfernung freier Gelenkkörper
  • Handgelenk: Entfernung bzw. Naht des Discus articularis, Endoskopisch gestützte Osteosynthese der Speichenbrüche, Entfernung der Gelenkbinnenhaut (Synovektomie)
  • Sprunggelenk: Entfernung freier Gelenkkörper sowie der Gelenkbinnenhaut
  • Knorpeltransplantationen und Knochen-Knorpeltransfers (Mosaikplastiken) bei Gelenkverschleiß
  • Umstellungsosteotomien bei schmerzhaften Gelenkfehlstellungen
  • Differenzierte Behandlung von Fußverletzungen und Fußdeformitäten, insbesondere des Hallux valgus, Hallux rigidus, der Hammer- und Krallenzehen sowie deren Korrektur
  • Implantation von Gelenkendoprothesen sowie Wechsel der Gelenkendoprothesen
  • Implantation von Endoprothesen der Hüfte, des Kniegelenks, der Schulter, des Ellenbogengelenks sowie der Fingergelenke in zementierter wie auch in zementfreier Technik
  • Minimalinvasive Techniken mit Implantation von Kurzschaftprothesen im Hüftbereich sowie Schlittenprothesen des Kniegelenks
  • Wechselendoprothetik bei gelockerten Endoprothesen
  • Arthrodesen (Versteifungsoperationen), falls Gelenkersatz nicht mehr möglich ist
  • Diagnose und Therapie sämtlicher degenerativen Erkrankungen an der Hand, wie Rheumaerkrankungen und Verschleißerkrankungen
  • Diagnose und Therapie sämtlicher Handverletzungen bis hin zur Replantation
  • Operative Korrektur angeborener Fehlbildungen an der Hand mit modernen mikrochirurgischen Verfahren unter Einsatz von Lupenbrillen und Operationsmikroskopen
  • Endoskopische Behandlung des Karpaltunnelsyndroms und des Cubitaltunnelsyndroms
  • Defektdeckungen der Haut (Lappenplastiken)
  • Behandlungen von Falschgelenken (Pseudarthrosen) unter Ausnutzung modernster Verfahren wie Stammzelltherapie und Gebrauch von Knochenwachstumsfaktoren
  • Korrekturen nach fehlverheilten Knochenbrüchen (Umstellungsosteotomien)
  • Gelenkversteifungen (Arthrodesen)
  • Septische Chirurgie einschließlich der Lappendefektdeckung
  • Behandlung von Beinlängenunterschieden sowie Knochendefekten durch Kallusdistraktionen und Segmenttransporten mittels Fixateursystemen (Ilizarov-Technik)
  • Gutachten für Berufsgenossenschaften
  • Gerichts- und Sozialgerichtsgutachten
  • Gutachten für private Unfallversicherungen

Weitere Fachbereiche und Angebote

Die Notfallambulanz für Unfallverletzungen, Handverletzungen und Arbeitsunfälle ist sieben Tage die Woche rund um die Uhr besetzt:
Tel. 05931 1521330.

Neben der Notversorgung werden hier kleinere operative Eingriffe nach Absprache vorgenommen.

Kontakt

Sekretariat
Tel. 05931 152-1306
Fax 05931 152-1308
thole@ludmillenstift.de

 

Notfallambulanz
Tel. 05931 152-0 oder 152-1330

  • Vom niedergelassenen Chirurgen oder Orthopäden
  • Nachbehandlung komplexer Verletzungen, bei denen eine Frakturreposition und Osteosynthese sowie Sehnen-, Gefäß- und Nervennähte durchgeführt wurden
  • Indikationssprechstunde zur Planung orthopädischer, unfall- und handchirurgischer Operationen

BG-Sprechstunde:
montags, 9  bis 14 Uhr Rehasprechtag der BGHW
dienstags,  9 bis 12 Uhr Rehasprechtag der Bau-BG
donnerstags, 9 bis 13 Uhr

Orthopädisch-unfallchirurgische und handchirurgische Sprechstunde:
mittwochs, 9  bis 15 Uhr

Privatsprechstunde:
montags, 15 bis 16 Uhr
freitags, 9 bis 12 Uhr

Zertifizierungen

Anfahrt und Parken
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