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Musiktherapeutin Marion Rütten
Marion Rütten
Musiktherapeutin
Bachelor of Music Therapy, NMT-F


Tel. 05931 152-1766

Musiktherapie

In der Musiktherapie geht es einerseits um die psychotherapeutische Begleitung und Förderung des Patienten, andererseits aber auch um funktionelles Training von sensomotorischen Beeinträchtigungen, Kommunikations-störungen und kognitiven Einschränkungen. Im Mittelpunkt dieser Therapie steht jedoch zunächst einmal die Musik. Dabei ist es nicht wichtig, dass die Patienten Noten lesen oder ein Instrument spielen können. Wichtiger sind das Interesse und die Freude an der Musik.


Musiktherapie wird in der Fachabteilung für Medizinische Frührehabilitation und Altersmedizin vorwiegend bei Patienten mit Hirninfarkten, Hirnblutungen und Schädelhirntraumata sowie Patienten mit anderen neurologischen oder psychischen Erkrankungen eingesetzt. Dabei liegen die Aufgaben in dem zielgerichteten und individuell auf den Patienten abgestimmten Einsatz von aktiven (der Patient musiziert selbst) und rezeptiven (dem Patienten wird Musik vorgespielt, live oder von CD) musiktherapeutischen Maßnahmen.


Die Therapie kann im Einzelsetting stattfinden oder in kleinen Gruppen, zusammen mit Familienangehörigen oder Mitpatienten. Zum Einsatz kommen verschiedene Instrumente, wie zum Beispiel Klavier, Gitarre, Schlagzeug, Trommeln, kleinere Perkussionsinstrumente und natürlich die eigene Stimme von Patienten und Therapeutin. Gerne dürfen Patienten auch eigene Instrumente mit in die Therapie bringen. Außerdem kann die „Lieblingsmusik“ des Patienten über Tonträger gemeinsam gehört werden.

Psycho-soziale Therapie

  • Psychische Stabilisierung
  • Angemessenes, kontrolliertes Auslösen und Entladen von Emotionen
  • Reduktion von Spannungszuständen/ Entspannung
  • Stabilisierung von Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein und SelbstvertrauenStärkung des Identitätsgefühls
  • Erlangen einer Autonomie und Selbstbestimmtheit
  • Verbesserung der Krankheitsbewältigung/ Krankheitsverarbeitung
  • Entgegenwirken von Rückzugstendenzen
  • Förderung der (Therapie-) Motivation
  • Reduktion von eigenem Leistungsdruck
  • Aktivierung/ Antriebssteigerung
  • Steigerung der psychischen Ausdauer und Belastbarkeit
  • Stärkung von (psycho-) sozialen Kompetenzen und Ressourcen
  • Ablenkung vom Klinikalltag
  • Förderung der Kreativität
  • Verbesserung der Freizeitkompetenz
  • Verbesserte Wahrnehmung und Entfaltung von eigenen Interessen
  • Förderung der Selbstständigkeit und Eigeninitiative
  • Reminiszenz
  • Erleben von positiven Momenten


Sensomotorisches Training

  • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Sicherheit im Gehen und Stehen
  • Sicherheit im Gleichgewicht
  • Verbesserung koordinativer Fähigkeiten
  • zur Steigerung der physischen Ausdauer und Belastbarkeit


Kommunikations-, Sprech- und Sprachtraining

  • Verbesserung/Wiederherstellung der Sprach-, Sprech- und Stimmfunktion
  • Verbesserung der Artikulation und Mundmotorik
  • Verbesserung der Atmung und Zwerchfellkontrolle
  • Nonverbale Kommunikation


Kognitions-, Exekutivfunktions- und Gedächtnistraining

  • Erweiterung der Konzentrationsspanne
  • Verbesserung der Wahrnehmung
  • Verbesserung der Aufmerksamkeit und Fokussierung
  • Zielführende Handlungsplanung

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