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Nach der Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und genauer Abtastung beider Brüste, der Achselhöhlen und der Schlüsselbeingruben folgen zunächst eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) sowie eine Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie).

 

Die Mammographie ist die wichtigste Untersuchungsmethode bei einer verdächtigen Veränderung der Brust. Hier lassen sich gutartige von bösartigen Veränderungen abgrenzen, Größe und Anzahl der Tumoren bestimmen und Mikroverkalkungen erkennen. Der Mikrokalk, der sich in den Gängen des befallenen Brustgewebes ansammelt, ist ein indirekter Hinweis für einen möglicherweise noch sehr kleinen Tumor. Eine Ultraschalluntersuchung, in Kombination mit der Mammographie, erhöht die diagnostische Sicherheit erheblich.

 

Um endgültig sagen zu können, ob die Veränderung gut- oder bösartig ist, entnimmt der Arzt mit einer Nadel eine Gewebeprobe (Biopsie) zur mikroskopischen Untersuchung – in der Regel unter Ultraschallkontrolle. Mögliche Verfahren hierbei sind die Exzisionsbiopsie, die Stanzbiopsie und die Vakuumbiopsie sowie die Feinnadelbiopsie bei bereits tastbaren Knoten. Der Pathologe untersucht das Gewebe anschließend auf Krebszellen. Falls Krebszellen gefunden werden, kann bestimmt werden, um welche Art Krebs es sich handelt. Mammographie und Ultraschall werden außerdem unmittelbar vor einer eventuell notwendigen Operation benötigt, um den Operationsbereich genau zu markieren.

 

Weitere Informationen zu den Diagnoseverfahren:

 

Krankenhaus Ludmillenstift - Ludmillenstraße 4-6 - 49716 Meppen - Telefon 05931 152-0 - Fax 05931 152-1029 - info@ludmillenstift.de