Vier Schüler engagieren sich für den ZeitRaum - Snoezelwagen und weitere Anschaffungen für die hospizliche Begleitung

29.07.2026 Mit großem Engagement, kreativen Ideen und viel Ausdauer haben Dylan, Paul, Henri und Jann, vier 13-jährige Schüler der Marienschule in Lingen, ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität gesetzt. Im Rahmen des Schulprojekts „Frei-Day“ hatten sie sich ein besonderes Ziel gesetzt: Sie wollten dem ZeitRaum im Meppener Krankenhaus Ludmillenstift einen Snoezelwagen spenden – ein mobiles Angebot zur Sinnesstimulation und Entspannung für schwerstkranke und sterbende Menschen.

Als die vier Jugendlichen ihr Projekt erstmals im Hospizbüro vorstellten, brachten sie nicht nur eine überzeugende Präsentation, sondern auch einen durchdachten Aktionsplan mit. Mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt, einem Spendenlauf, Informationsflyern und weiteren Aktionen wollten sie die benötigten rund 4.000 Euro sammeln. Von ihrem Ideenreichtum, ihrer Motivation und ihrem Wunsch, etwas Sinnstiftendes für andere Menschen zu bewirken, waren alle Beteiligten sofort begeistert.

Umso größer war die Freude, als im Juni die Nachricht kam, dass die Schüler ihr Spendenziel nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen hatten. Dank der großen Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender konnte neben dem Snoezelwagen auch ein bequemer Sessel für An- und Zugehörige sowie ein Pult mit Erinnerungsbuch angeschafft werden. Das Erinnerungsbuch bietet Angehörigen die Möglichkeit, Gedanken, Erinnerungen und Gefühle festzuhalten und so einen besonderen Ort des Abschieds zu gestalten.

 

 

 

Der Snoezelwagen wird künftig im ZeitRaum Ludmillenstift eingesetzt, den das Krankenhaus gemeinsam mit der Hospiz-Hilfe Meppen e. V. für sterbende Menschen und ihre Angehörigen anbietet. Ausgestattet mit sanften Licht- und Klangelementen, beruhigenden Düften sowie verschiedenen Materialien zum Fühlen und Greifen schafft der Wagen eine wohltuende Atmosphäre. Er kann individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden, Ängste und Unruhe lindern sowie Momente der Entspannung und Geborgenheit ermöglichen.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement der Jugendlichen – insbesondere über ihr Ziel, mit dem Snoezelwagen die hospizliche Begleitung zu bereichern.“, freut sich Stephan Wendt, Koordinator der Hospiz-Hilfe Meppen e.V..

Das Ludmillenstift Meppen und die Hospiz-Hilfe Meppen e.V. bedankt sich herzlich bei Dylan, Paul, Henri und Jann sowie bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Das außergewöhnliche Engagement der vier Jugendlichen zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen und mit Kreativität, Ausdauer

 

(klm/ak)