Sadako erinnert: Friedenskraniche stellen Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart her
02.04.2026 Am Eingang der Emmaus-Kapelle wird an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 erinnert. Ein Gestell mit bunten Friedenskranichen wurde von der KIM (Kirche in Meppen) erbaut und wird für jeweils einige Wochen an verschiedenen Orten aufgestellt. Patient*innen, Besucher*innen und alle Gäste sind herzlich dazu eingeladen, sich am Stand zu informieren und ein Infoblatt sowie einen Friedenskranich mitzunehmen.
Hintergrund der Aktion
Sadako Sasaki war ein vierjähriges Mädchen, das die Bombenabwürfe erlebte und später an Leukämie erkrankte. Um der Krankheit zu trotzen, begann sie, Origami-Kraniche zu falten. In Japan gilt der Kranich als Symbol für ein langes Leben und Glück. Der Legende nach soll man 1000 Papierkraniche falten, um sich einen Wunsch zu erfüllen. Sadako faltete über 1300 Kraniche. Sie starb am 25. Oktober 1955 und hinterließ die Kraniche als Vermächtnis und Zeichen des Friedens. Das Friedensdenkmal der Kinder im Hiroshima Friedensdenkmalpark erinnert seit 1958 an Sadako und alle Kinder, die von der Tragödie betroffen waren.

