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Aktuelles aus dem Ludmillenstift

Beim Schlaganfall zählt jede Minute: Denn je länger Teile des Gehirns unzureichend mit Sauerstoff versorgt werden, desto mehr Nervenzellen sterben ab. Eine umgehende Behandlung hilft, Hirngewebe zu retten und somit die Überlebenschancen zu erhöhen, das Ausmaß der Behinderungen nach einem Schlaganfall zu reduzieren und weitere Schlaganfälle zu verhindern. Daher sollten Betroffene nicht zögern, sofort den Rettungsarzt zu rufen. Die Stroke Unit im Krankenhaus Ludmillenstift ist für eine effektive Versorgung von Schlaganfällen und kurzzeitigen Durchblutungsstörungen optimal aufgestellt. Davon hat sich in dieser Woche CDU-Generalsekretär Ulf Thiele überzeugt.

Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung während der Schwangerschaft ist für Mutter und Kind besonders wichtig. Beim Essen heißt das Motto: „Für zwei denken, aber nicht für zwei essen“. Denn der Kalorienbedarf ist in der Regel genauso hoch wie vor der Schwangerschaft. Seit Kurzem bietet das Ludmillenstift Schwangeren und stillenden Müttern während eines stationären Aufenthalts ein ganz spezielles Essen an, das besonders für Schwangere, stillende Mütter und Wöchnerinnen geeignet ist. Die Gerichte werden vor Ort in der hauseigenen Küche frisch zubereitet. Nähere Informationen zum Thema gibt es auch am kommenden Samstag, beim Tag der offenen Tür der Geburtshilfe und Pränatalmedizin. 

Vor fast genau 5 Jahren wurde in Münster das Traumanetzwerk NordWest gegründet, dem aktuell 19 Kliniken aus Nordrhein-Westfalen, 5 aus Niedersachsen und eine Klinik aus den Niederlanden angehören. Diesem Netzwerk gehört auch das Krankenhaus Ludmillenstift als überregionales Traumazentrum an.

Lange Zeit sind die akutstationäre Behandlung und Rehabilitation überwiegend als inhaltlich voneinander getrennte Versorgungsbereiche angesehen worden. Untersuchungen der vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass eine frühe intensive rehabilitative Therapie die funktionelle Wiederherstellung von schwer betroffenen Patienten beschleunigen und Liegezeiten im Krankenhaus verkürzen kann. Wie eine künftige Versorgung aussehen kann, zeigt Chefarzt Dr. med. Joachim Beyer in einem Fachartikel im aktuellen Niedersächsischen Ärzteblatt. 

 

„Es geht um maximale Sicherheit und nicht um den Ausbruch einer Krankheit“, betont Wilhelm Wolken, Verwaltungsdirektor des Ludmillenstifts. Eine Routineuntersuchung hatte am Donnerstag ergeben, dass fünf Säuglinge der Frühgeborenen-Intensivstation den Keim ESBL-E.coli in sich tragen. Den Kindern geht es gut, keines ist infiziert. Damit sich der Keim nicht auf andere überträgt, gelten verschärfte Hygienemaßnahmen. Außerdem werden als Vorsichtsmaßnahme in den nächsten Tagen keine Frühchen aufgenommen. Normale Entbindungen sind aber weiterhin möglich.

Krankenhaus Ludmillenstift - Ludmillenstraße 4-6 - 49716 Meppen - Telefon 05931 152-0 - Fax 05931 152-1029 - info@ludmillenstift.de