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Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 18. Dezember zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Annelene Ewers, Anita Schepergerdes und Juliane Große-Neugebauer mit Moderator Michael Thürnau über die Arbeit des Krebsfonds Ludmillenstift.

 

Für einen Erkrankten bricht zunächst einmal häufig schon alles zusammen mit der Diagnose, die er verkraften muss. Das gilt auch für die Familie - Kinder verstehen es nicht und können eine schwere Erkrankung eines Elternteils oft nicht verkraften. Dann hilft der Krebsfonds Ludmillenstift, die Kinder können mit einer der Damen sprechen und so Hilfe erhalten. So wird die ganze Familie unterstützt, denn auch kleine Kinder merken sofort, wenn etwas in der Familie nicht stimmt. Wenn ihnen aber die Krankheit und die Chemo-Therapie erklärt werden, haben sie weniger Angst und können leichter damit umgehen.

Für viele Menschen bedeutet die Krebserkrankung dann aber auch finanzielle Probleme, denn die Notlage kann gerade durch die Dauer der langanhaltenden Behandlung schnell eintreten: Für den Haupternährer der Familie fällt zunächst noch Krankengeld an, doch das ist schon weniger als normale Gehalt - ist es die Mutter aus einer Familie, die die Krebsbehandlung bekommt, muss sie im Haushalt ersetzt werden. Alles das ist mit hohen Kosten verbunden, zumal auch die Ausgaben steigen, denn trotz des guten Gesundheitssystems müssen Patienten schließlich zuzahlen. Oft entscheiden sich die Kranken dann aus finanzieller Notlage heraus dafür, die Anschlussheilbehandlung oder Kur nur ambulant von zu Hause aus zu machen - weil ihnen das nötige Geld fehlt, um beispielsweise etwas Taschengeld zu haben während der Kur oder die richtigen Dinge in den Koffer packen zu können. In diesen Fällen kann der Krebsfonds helfen.

Die Patienten werden schon im Krankenhaus besucht von einer "Alltagslotsin", die ihnen behilflich ist - mit viel Verständnis für die Probleme, die später zu Hause im Alltag auftauchen. Dies ist ein Modellprojekt am Ludmillenstift.

Um Spenden zu sammeln, stellen die insgesamt 10 Damen ehrenamtlich eine Menge auf die Beine: Sie sprechen Firmen an oder machen eine Aktion mit der Freilichtbühne. Jetzt stand Backen im Fokus: Neujahrswaffeln en gros - zum Backen waren 16 Eisen im Einsatz. In der großen Backaktion sind in diesem Jahr sind 1850 Eimer mit je 30 Neujahrswaffeln entstanden - und da Mehl, Kandis, Eier und sonstige Zutaten gespendet wurden, gehen die gesamten Einnahmen an den Fonds.

Von links: Michael Thürnau, Annelene Ewers, Anita Schepergerdes und Juliane Große-Neugebauer

 

 




Krankenhaus Ludmillenstift - Ludmillenstraße 4-6 - 49716 Meppen - Telefon 05931 152-0 - Fax 05931 152-1029 - info@ludmillenstift.de