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Bei Unfällen im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder in der Schule zählt oft jede Minute: „Insbesondere Schwerstverletzte brauchen eine schnelle unfallmedizinische Behandlung und müssen in speziellen Krankenhäusern der Akutversorgung vorgestellt werden“, macht Thomas Ideker von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) deutlich.

 

Als eines von neun Krankenhäusern in Niedersachsen ist das Krankenhaus Ludmillenstift zum Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und dem Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung (SVLFG)  zugelassen. Damit hat sich die Klinik auf die Behandlung von Unfallverletzten spezialisiert. Um an diesem Verfahren teilnehmen zu dürfen, müssen Kliniken besonders hohe Anforderungen erfüllen. In einem aufwändigen Zertifizierungsverfahren hat sich das Ludmillenstift daher einer umfangreichen Visitation unterzogen. Das Ergebnis: Das Krankenhaus erfüllt alle Anforderungen, die an ein SAV-Haus gestellt werden, so dass Unfallverletzte aller Schweregrade, insbesondere auch Schwersthandverletzte, Schädel-Hirnverletzte sowie Wirbelsäulen- und Beckenverletzte in Meppen versorgt werden können.

 

Von links: Thomas Ideker (DGUV), Chefarzt Dr. med. Kai Günsche und Verwaltungsdirektor Wilhelm Wolken

 

In Begleitung ihres ärztlichen Beraters, Herrn Prof. Dr. Helmut Lill, überprüfte die Geschäftsführung des Landesverbandes der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sämtliche Tätigkeitsbereiche. „Durch die intensive Zusammenarbeit der Abteilungen für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie mit der Anästhesie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Neurochirurgie, Thoraxchirurgie, Neurologie, Kinder- und Jugendmedizin sowie Neonatologie und der Medizinischen Frührehabilitation und Altersmedizin garantieren kurze Wege eine optimale und zielgerichtete Therapie aus einer Hand“, betont Chefarzt Dr. med. Kai Günsche. Für die Teilnahme am SAV-Verfahren muss neben einer umfangreichen technischen Ausstattung auch eine umfassende Fachexpertise vorhanden sein, die über das Fachgebiet der Unfallchirurgie hinausgeht. Mit dem Ziel einer weiteren Stärkung der Effektivität und Effizienz ist das Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren zum Beginn des Jahres 2013 neu geordnet worden. So wurde unter anderem beschlossen, dass nur noch besonders qualifizierte Kliniken zum Schwerstverletztenartenverfahren zugelassen werden sollen. „Für das Ludmillenstift ist diese Zulassung ein weiterer wichtiger Baustein, um eine qualitativ hochwertige Versorgung schwer- und schwerstverletzter Menschen wohnortnah anbieten zu können“, so Verwaltungsdirektor Wilhelm Wolken.     

Die Abteilung für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie ist zusätzlich als Handtraumazentrum der europäischen handchirurgischen Gesellschaft zertifiziert und als überregionales Traumzentrum im Traumanetzwerk NordWest organisiert.



 




Krankenhaus Ludmillenstift - Ludmillenstraße 4-6 - 49716 Meppen - Telefon 05931 152-0 - Fax 05931 152-1029 - info@ludmillenstift.de