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Nach den Sommerferien war es soweit: Die Marienhausschule und das Schulungszentrum am Ludmillenstift Meppen haben den neuen Ausbildungsgang zum staatlich anerkannten Ergotherapeuten ins Leben gerufen. 18 Auszubildende aus dem gesamten Emsland haben die Chance genutzt und sich für eine Ausbildung zur Ergotherapeutin im Emsland entschieden. Eva-Maria Meyer, Schulleiterin der Marienhausschule, Kursleiterin Anja Köhle, Werner Koop, Leiter des Schulungszentrums und Wilhelm Wolken, Verwaltungsdirektor am Ludmillenstift nutzten in diesen Tagen die Gelegenheit, die Auszubildenden herzlich willkommen zu heißen.

 

Die Auszubildenden mit den Schulleitern Eva-Maria Meyer und Werner Koop (links) sowie Kursleiterin Anja Köhle und Verwaltungsdirektor Wilhelm Wolken (rechts).

 

Bisher mussten Emsländer ihre Ausbildung in Osnabrück, Oldenburg oder Bad Bentheim absolvieren. „Dass nun auch im Emsland die Möglichkeit besteht, ist sehr praktisch“, meint die 20-jährige Ruth Annas aus Lingen. „Die ersten Wochen waren wirklich spannend. Wir haben schon jetzt viel gelernt.“ „Mir gefällt die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis besonders gut“, erklärt Julia Kaling. Tatsächlich wird in der Ausbildung viel Wert auf Praxisnähe gelegt. Während der insgesamt dreijährigen Ausbildungszeit werden die Schülerinnen 2700 Stunden am Lernort Schule praxisnah unterrichtet, unterbrochen durch 1700 Stunden Praktikum in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Ergotherapie, wie im psychosozialen, motorisch-funktionellen,  neurophysiologischen oder neuropsychologischen sowie arbeitstherapeutischen Bereich. Ein achtköpfiges Dozententeam aus Lehrkräften für Gesundheits- und Pflegeberufe, der Sozialpädagogik sowie drei Ergotherapeuten stehen zur Verfügung. Außerdem besteht neben der Zusammenarbeit mit dem Ludmillenstift eine enge Kooperation mit ergotherapeutischen Praxen und pflegerischen Einrichtungen in der Region. „Aus der Praxis für die Praxis“ ist das Motto. „Hochqualifiziertes therapeutisches Personal ist gefragt. Wir engagieren uns gemeinsam als Bildungseinrichtungen, um dem steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Therapeuten und Gesundheitsfachkräften gerecht zu werden“, so Eva-Maria Meyer.

 

Ergotherapeuten finden ihre Tätigkeit vor allem in Krankenhäusern, Rehabilitationszentren, Spezialkliniken, Behinderteneinrichtungen, eigenen ergotherapeutischen Praxen, Pflegeheimen, Schulen und Kindergärten. Inhaltliche Fachgebiete sind unter anderem medizinische Grundlagen, Anatomie, Krankheitslehre, Pädagogische Psychologie, Behandlungstechniken und Behandlungsverfahren sowie handwerkliche und gestalterische Techniken. Die Ausbildung schließt mit einem Examen ab.

 

 

 

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