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Das Krankenhaus Ludmillenstift beteiligt sich seit kurzem am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD). Ziel des Registers ist es, langfristig die Qualität der Produkte und Behandlungsverfahren vergleichend zu beurteilen, das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern und die Zahl der Wechseloperationen und Korrektureingriffe zu verringern.

 

Das Krankenhaus Ludmillenstift beteiligt sich seit kurzem am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD). Ziel des Registers ist es, langfristig die Qualität der Produkte und Behandlungsverfahren vergleichend zu beurteilen, das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern und die Zahl der Wechseloperationen und Korrektureingriffe zu verringern.

 

Etwa 390.000 Patienten erhalten jedes Jahr in Deutschland ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk. Damit gehört das Einsetzen solcher Gelenke zu den häufigsten Operationen in Deutschland. Das Ludmillenstift ist auf die Versorgung von Patienten mit Hüft- und Kniegelenksbeschwerden spezialisiert. Das EPRD wurde gegründet, um bundesweit versorgungsbezogene Daten von Hüft- und Knieoperationen systematisch zu erheben, zu dokumentieren, auszuwerten und zu veröffentlichen. Eine Datensammlung erfolgt nur nach vorheriger Einverständniserklärung des Patienten. Das Ludmillenstift verpflichtet sich, beim Einbau von künstlichen Hüft- und Kniegelenken zusätzlich Daten zur Operation sowie zum Implantat zu erfassen.

 

Chefarzt Dr. med. Kai Günsche (links) und Oberarzt Bernd Schmitz zeigen Modelle eines Knies und eines künstlichen Kniegelenks.

 

„Mit unserer Teilnahme zeigen wir, dass die Patienten bei uns gut aufgehoben sind. Wir wollen unsere eigene Behandlung weiter sichern und setzen uns so dafür ein, die hohe Qualität in der Endoprothetik zu bewahren und auszubauen“, sagte Dr. med. Kai Günsche, Chefarzt der Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Ludmillenstift. „Die Patienten stellen Fragen nach der Haltbarkeit der Prothese. Sie möchten wissen, wie ihre Lebensqualität nach der Operation aussehen wird. Viele fürchten eine frühe Wechseloperation, in der ein neues Gelenk eingesetzt werden muss. Aber mit Antworten, die auf einer fundierten und soliden Datenbank beruhen, können wir den Ängsten der Patienten konkret begegnen“, erklärt Oberarzt und Koordinator Bernd Schmitz. Mittelfristig sollen alle 1.000 Kliniken, die in Deutschland im Hüft- und Kniegelenkersatz tätig sind, an dem Register teilnehmen. Das Ludmillenstift ist das erste Krankenhaus im Emsland, das sich an dem Register beteiligt. Im Sommer will sich das Haus als Endoprothesenzentrum zertifizieren lassen.

 

Das EPRD ist eine beispielgebende Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Weitere Partner dieser Initiative sind der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der AOK-Bundesverband, die Hersteller der Prothesen vertreten durch den Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und das BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit. Es ist ausschließlich wissenschaftlichen Grundsätzen verpflichtet. Eine derartige übergreifende freiwillige Partnerschaft ist bisher einmalig. Der Start des Registers wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

 

Krankenhaus Ludmillenstift - Ludmillenstraße 4-6 - 49716 Meppen - Telefon 05931 152-0 - Fax 05931 152-1029 - info@ludmillenstift.de