Babygalerie

Aktuelles aus dem Ludmillenstift

26.08.2011   

Mit dem ersten Spatenstich zu den umfassenden Baumaßnahmen schaffte das Ludmillenstift am Freitag, 26.08.2011, die Grundlage dafür, dass Patienten in Zukunft schneller aufgenommen, besser versorgt und die Wartezeiten verkürzt werden. 

 

Das Ludmillenstift ist in den letzten Jahren ständig gewachsen. Um es den aktuellen medizinischen und pflegerischen Bedürfnissen anzupassen, hat das Haus noch einmal ein großes Projekt aufgelegt, was mit einer sogenannten Sofortmaßnahme (7,5 Millionen Euro) startet. „Jede Baustelle beginnt mit einem stabilen Fundament. In dieser Ecke unserer schönen Stadt müssen wir alles auf Pfählen gründen, insofern haben wir die Gelegenheit genutzt, eine zusätzliche Etage einzuschieben, die dann als Tiefgarage genutzt wird, um die Parkplatzsituation zu verbessern“, macht Verwaltungsdirektor Wilhelm Wolken deutlich. Die Zahl der Parkplätze wird damit an diesem Standort fast verdoppelt. Die Tiefgarage ist gleichzeitig das Fundament für den Bau unserer Kinderkrippe. „Uns ist es wichtig, unseren über 1.200 Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen“, betont der Verwaltungsdirektor.

 

Gleichzeitig laufen im Hause die letzten Abstimmungsgespräche für den Umbau und die Installation eines zusätzlichen OPs mit entsprechenden Aufwacheinheiten. Am Ende dieser Sofortmaßnahme stehen acht Operationssäle zur Verfügung und die doch noch immer langen Wartezeiten für planbare Operationen können in Zukunft verkürzt werden. Für Notfallpatienten wird eine Zentrale Notaufnahme gebaut, sodass die Patienten schneller aufgenommen, erstversorgt und zur weiteren Behandlung an die jeweilige Spezialabteilung übergeben werden können. Die Zentrale Notaufnahme wird sich direkt im Eingangsbereich befinden, der im Zuge der Baumaßnahmen neu gestaltet wird. Darüber hinaus wird in unmittelbarer Nähe der Operativen Intensiveinheit das Funktionsgebäude erweitert und eine neue, mit zwölf Betten ausgestattete Intensiveinheit für die Innere Medizin geschaffen. „Das ist etwa der Umfang unserer sogenannten Sofortmaßnahme“, so Wolken.

 

Anschließen wird sich der Neubau eines Bettenhauses, denn die Bettenauslastung des Krankenhauses ist sehr hoch, sodass auch die Kapazität nicht immer ausreicht, um alle Patienten unterzubringen. Zudem soll die Unterbringungsqualität verbessert werden, dafür werden auf dem Fundament der Tiefgarage neue Bettenstationen mit etwa 100 Betten geschaffen.

 

Neben der Verbesserung der medizinischen Infrastruktur und deren Abläufe dienen die insgesamt 30 Millionen teuren Maßnahmen im Wesentlichen dazu, unsere Patienten noch besser zu versorgen und unterzubringen und die Wege sowohl für Patienten als auch für Mitarbeiter möglichst kurz zu halten“, betont Wilhelm Wolken.

 

Den ersten Spatenstich vollzogen Jan Erik Bohling (von links), Propst Dietmar Blank, Erster Kreisrat Reinhard Winter, Bischof Franz-Josef Bode, Verwaltungsdirektor Wilhelm Wolken und Ärztlicher Direktor Dr. Ernst Röttger.

 

Das Krankenhaus Ludmillenstift hat im Jahr 2010 insgesamt mehr als 17.000 stationäre und 65.000 ambulante Patienten behandelt und ist geprägt von einer hohen Interdisziplinarität hinsichtlich der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit der verschiedenen ärztlichen Disziplinen. So werden mittlerweile 17 Fachabteilungen bzw. Belegabteilungen in sieben interdisziplinären Zentren für Patienten aus dem Emsland und darüber hinaus mit einer hohen medizinisch-technischen Ausstattung vorgehalten. Das Haus ist als überregionales Traumazentrum zertifiziert und hat sich auf die Versorgung von Schwerstverletzten und Schwerstschädelhirnverletzten spezialisiert. Mit dem Wirbelsäulenzentrum bietet das Krankenhaus hochspezialisierte Behandlungen für Wirbelsäulenerkrankungen. Im Schlaganfallzentrum (Stroke Unit) erfahren Schlaganfallpatienten durch eine klar strukturierte und rund um die Uhr sofortige Behandlung die besten Versorgungsmöglichkeiten. Das Neurozentrum bietet neurologischen, neurochirurgischen und neuroradiologischen Patienten eine optimale Behandlung, hier arbeiten Ärzte und Pflege interdisziplinär zusammen.

 

Mit dem PET/CT und dem SPECT/CT hat das Ludmillenstift im letzten Jahr zwei hochmoderne medizinische Geräte für die Nuklearmedizin angeschafft. Im Emsländischen Brustzentrum arbeiten Spezialisten der Fachgebiete Gynäkologie, Pathologie, plastische Chirurgie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Psychoonkologie eng zusammen, um Frauen mit einer Brustkrebserkrankung wirksam zu behandeln und sie in ihrer persönlichen Situation zu unterstützen. Das Perinatalzentrum mit neonatologischer Intensiveinheit und Pränatalmedizin ist das einzige in der Region Emsland/Grafschaft Bentheim mit der höchsten Versorgungsstufe (Level 1). Hier werden Risikoschwangerschaften und Frühgeborene optimal versorgt.

Krankenhaus Ludmillenstift - Ludmillenstraße 4-6 - 49716 Meppen - Telefon 05931 152-0 - Fax 05931 152-1029 - info@ludmillenstift.de