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17.06.2011   

Zehn Jahre am Krankenhaus Ludmillenstift: Auf dieses Jubiläum können die Chefärzte Dr. med. Kai Günsche und Dr. med. Volker Lauff zurückblicken. Gebührlich gefeiert wurde dies an einem für solche Anlässe recht untypischen Ort: dem Germania Kino in Meppen.

Dr. med. Volker Lauff (links) und Dr. med. Kai Günsche (rechts) feiern ihr zehnjähriges Jubiläum am Krankenhaus Ludmillenstift. Im Foyer präsentierten sich auch Unternehmen, die mit dem Ludmillenstift zusammenarbeiten: hier einige Prothesen- und Plattenmodelle Dr. med. Kai Günsche (Mitte) ist seit zehn Jahren als Chefarzt der Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie im Krankenhaus Ludmillenstift tätig
 Einige Aussteller nutzten die Veranstaltung, um sich zu präsentieren  150 Gäste waren der Einladung ins Kino gefolgt  Dr. Lauff ist seit zehn Jahren Chefarzt der Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie am Krankenhaus Ludmillenstift

 

Mehr als 150 Gäste waren der Einladung gefolgt und machten es sich in ihren Kinosesseln gemütlich, um den Fachvorträgen der beiden Jubilare zur Geschichte der Gefäß- und Unfall- sowie Handchirurgie zu lauschen. Beide gingen auf amüsante Art und Weise auf die Anfänge ihrer beiden Fachbereiche ein. So beschrieb Lauff die ersten Überlegungen zu Bluttransfusionen: Im 17. Jahrhundert ging man davon aus, dass Blutübertragungen vom Tier auf den Menschen möglich seien. Heute beschäftigt sich die Gefäßchirurgie beispielsweise mit Bypass-Operationen, sie setzt Stents bei Gefäßaussackungen ein oder stellt sogenannte Shunt-Verbindungen her, um eine Dialyse (künstliche Niere) zu ermöglichen. Günsche berichtete über die Entwicklung der  Unfall -und Handchirurgie von der Antike bis zum heutigen Tage. Anschaulich stellte er Kuriositäten wie Knochennähte aus dem 19. Jahrhundert sowie die Entwicklung der verschiedenen Behandlungsmaßnahem in der Traumatologie bis hin zu Extremitätenverlängerungen und Replantationen dar.

 

Heute geht es in der Unfall- und Handchirurgie unter anderem darum, mithilfe verschiedener Systeme aus passgenauen Platten und Schrauben individuelle Lösungen für Patienten zu finden, um eine optimale Beweglichkeit wieder herzustellen.  Die Fachabteilung leitet zudem das überregionale Traumazentrum, in dem schwerstverletzten Notfallpatienten die bestmögliche Versorgung geboten wird. Es ist dem Traumanetzwerk Nord-West angeschlossen. Zusätzlich ist die Abteilung für Handchirurgie mit sechs Fachärzten als eine der wenigen als Handtraumzentrum der FESSH zertifiziert. Die Gefäßchirurgie ist Teil der chirurgischen Abteilung im Ludmillenstft. Unfallopfer mit lebensbedrohlichen Blutungen durch Verletzungen an den inneren Organen werden hier operativ versorgt. Darüber hinaus werden Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Gallensteine, Brüche und Tumoren mit modernsten Verfahren behandelt.

 

„Wir möchten uns ganz herzlich für die vergangenen zehn Jahre bei unseren Familien und unseren Mitarbeitern, die uns jederzeit unterstützt haben, bedanken. Wir haben ein tolles Team am Ludmillenstift, auf das wir stolz sein können“, resümierte Günsche.

Krankenhaus Ludmillenstift - Ludmillenstraße 4-6 - 49716 Meppen - Telefon 05931 152-0 - Fax 05931 152-1029 - info@ludmillenstift.de