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2010 Ein neuer Funktionstrakt zur schnellen Erstversorgung von Schwerverletzten wird fertig gestellt (Investitionsvolumen: 21 Mio. Euro). Mit kurzen Wegen zwischen erweiterter operativer Intensiveinheit, Radiologie, Neuroradiologie, Nuklearmedizin, Röntgenabteilung, Endoskopie, Onkologie und Labor. Kurze Wege optimieren auch im neuen Perinatalzentrum die Arbeit. Entbindungsstation, OP-Saal und Intensivstation für Neugeborene liegen jetzt "Wand an Wand".
2009 Nachdem sie das Krankenhaus mehr als 150 Jahre geprägt haben, verabschieden sich die Clemensschwestern aus dem Krankenhaus. Ihre Stelle nehmen Ordensschwestern vom indischen Herz-Jesu-Orden (Sacred Heart) ein, die bereits seit 2005 im Ludmillenstift ihren Dienst tun.
2008 Zwei wichtige Zertifikate: Das Krankenhaus Ludmillenstift wird als überregionales Traumazentrum zertifiziert. Das Emsländische Brustzentrum wird nach OnkoZert zertifiziert.
2007 In unmittelbarer Nachbarschaft des Ludmillenstifts wird das traditionsreiche Hotel "Von Euch" nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet und bietet eine komfortable Unterkunft für Tagungsgäste und Angehörige von Patienten des Krankenhauses.
2006 Innerhalb der Abteilung für Neurochirurgie wird das Wirbelsäulenzentrum gegründet. "Im Sack", eine Wohnanlage für Betreutes Wohnen, wird eingeweiht.
2004 Als eines der ersten Krankenhäuser Deutschlands wird das Ludmillenstift nach proCumCert und KTQ zertifiziert - eine Bestätigung für das hohe Qualitätsniveau des Meppener Krankenhauses. Das Ethik-Komitee wird gegründet.
2003 In der Lingener Straße 5 wird das Medizinische und Pflegerische Zentrum mit Tages- und Kurzzeitpflegestätte, Strahlentherapeutischer Praxis, Nephrologischem Zentrum, Sozial-Pädiatrischem Ambulanz- und Therapiezentrum (SPATZ), HNO-Praxis, internistischer Praxis und orthopädischer Praxis eingeweiht. Das Brustzentrum wird gegründet.
2000 Die staatlich anerkannte Lehranstalt für Physiotherapeuten und Masseure "Gehrmann" und die Praxis für Physikalische Medizin werden vom Ludmillenstift weitergeführt.
1999 Das Krankenhaus beginnt mit dem systematischen Aufbau eines Wundmanagements zur Versorgung chronischer Wunden.
1998 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses erarbeiten ein Pflegeleitbild.
Die Abteilung für Medizinische Frührehabilitation wird eröffnet.
1991 Die Emmaus-Kapelle wird eingeweiht. Magnetresonanz-Tomographie (MRT) und Nuklearmedizin kommen als neue Bereiche dazu.
1988 Die Abteilung für Neurochirurgie wird als Hauptabteilung eingerichtet.
1981 Neurologie und Radiologie werden als neue Hauptabteilungen in Betrieb genommen. Wesentliche Teile einer umfangreichen Modernisierung im Pflege- und Funktionsbereich werden abgeschlossen. Neubauten für Geburtshilfe, Neurologie und CT werden errichtet.
1976 Das Haus hat 6 Hauptabteilungen: Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinder, Anästhesiologie, Pathologie.
1973 Für die Kinderabteilung, seit 1968 Hauptabteilung, wird ein Neubau eingeweiht.
1971 Das Schwestern- und Schülerinnenheim in der Kuhstraße wird bezogen. Eine Anästhesieabteilung wird eingerichtet.
1961 Eine Bäderabteilung für Unterwassermassage, medizinische Bäder und Kneippkuren wird eingerichtet.
1958 Eine Belegabteilung für Orthopädie kommt dazu. Die Krankenpflegeschule wird gegründet.
1957 Ein Bettenhaus mit 160 Betten wird eröffnet. Im Ludmillenstift können so insgesamt 320 Patienten stationär behandelt werden.
1955 Eine Belegabteilung für Augenkrankheiten wird eröffnet.
1912 Ein Isolierhaus für Patienten mit ansteckenden Krankheiten wird errichtet. Das Krankenhaus investiert in ein "Röntgencabinet".
1902 Ein Kinderhaus wird gebaut (Mariannenstift).
1856 Eine Hauskapelle wird eingerichtet und geweiht.
1854 Schon 3 Jahre nach Eröffnung wird aufgrund des großen Bedarfs neu gebaut. Das ursprüngliche Gebäude wird an die Kirchengemeinde verkauft, die darin eine "Anstalt für Waisenkinder und Hülflose" errichtet (Marienstift).
1851 Das Krankenhaus Ludmillenstift wird mit 10 Betten eröffnet. Der neue Stiftsarzt Dr. med. Erpenbeck und die örtlichen Ärzte übernehmen die ärztliche Versorgung. Für die Pflege reisen die Clemensschwestern Marianne und Lucia aus Münster an.
1847/48 Ein schlimmes Nervenfieber wütet in Meppen und kostet unzählige Menschenleben. Da wird die Idee zur Gründung eines Krankenhauses im Emsland geboren. Das Armen-Collegium Meppen ruft alle Bürger der Stadt auf, sich durch Spenden an dem geplanten Krankenhaus zu beteiligen. Stolze 1.373 Thaler kommen zusammen, so dass schon 1849 der Grundstein gelegt werden kann. Herzogin Maria-Ludmilla von Arenberg übernimmt das Protektorat des Stiftes. |
| Zuletzt aktualisiert am 25.11.2011 |
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Krankenhaus Ludmillenstift - Ludmillenstraße 4-6 - 49716 Meppen - Telefon 05931 152-0 - Fax 05931 152-1029 - info@ludmillenstift.de