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Dr. med. Mario Richter (Chefarzt Innere Medizin Thuine), Dr. med. Ernst Röttger (Ärztlicher Direktor Meppen), Dr. med. Richard Kröger (Ärztlicher Leiter Palliativstützpunkt), Maria Jansen (Palliativstützpunkt), Gerd Klues (Koordinator Palliativstützpunkt), Mechthild Ginten (Palliativstützpunkt), Dr. med. Kerstin Breitmeier (Ärztin Palliativstützpunkt), Priv.-Doz. Dr. med. habil. Henryk Pilch (Chefarzt Gynäkologie Meppen), Wilhelm Wolken (Verwaltungsdirektor Meppen), Klara Graf (Verwaltungsleiterin Thuine).

Servicestelle des Palliativstützpunktes eröffnet Plus Minus Drucken

In einer kleinen Feierstunde haben das Elisabeth-Krankenhauses Thuine und das Krankenhaus Ludmillenstift am 28.09.2011 den Palliativstützpunkt SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) im Medizinischen Zentrum in Meppen eröffnet.

 

Einweihung der Serciestelle des Palliativstützpunktes Einweihung der Serciestelle des Palliativstützpunktes Einweihung der Serciestelle des Palliativstützpunktes

 

Der Palliativstützpunkt wird vom Elisabeth-Krankenhaus Thuine betrieben und dient als Servicestelle, um schwerst kranke Patienten und deren Angehörige zu begleiten und zu beraten. Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit mit dem Hospizverein in Meppen und den umliegenden Gemeinden, niedergelassenen Ärzten in der Region sowie dem Ludmillenstift Meppen ist die Eröffnung einer Servicestelle eine logische Folge. Mit dieser Einrichtung soll die ortsnahe Präsenz der Fachkräfte hergestellt und die Wege zu den einzelnen Patienten verkürzt werden. Aus dem Palliativteam Thuine werden speziell ausgebildete und erfahrene Ärzte und Pflegekräfte in der Servicestelle im Medizinischen Zentrum am Ludmillenstift tätig sein. Unter dem Gedanken des Netzwerkes ist beabsichtigt, die bisherige Zusammenarbeit zu intensivieren und weitere Kooperationen, wie z. B. mit dem ambulanten Pflegedienst dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V. oder dem Kreisverband Emsland anzustreben.

Der vom Land Niedersachsen seit sechs Jahren anerkannte und geförderte  Palliativstützpunkt des Elisabeth-Krankenhauses bietet seine Hilfe und Unterstützung schwerst erkrankten Menschen und deren Angehörigen an. Seit 2009 wird neben der Vermittlung von Hilfen auch spezielle palliativärztliche und -pflegerische Versorgung im häuslichen Umfeld angeboten. Diese soll es Schwerstkranken ermöglichen, bis zum Lebensende in der vertrauten Umgebung – Zuhause, bei der Familie oder in einer stationären Pflegeeinrichtung – zu bleiben. Dabei stehen im Vordergrund die Linderung der Schmerzen oder andere Begleiterscheinungen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Diese Betreuung geschieht nach Verordnung und im ständigen Austausch mit dem zuständigen Hausarzt. Seit Kurzem bietet das Krankenhaus Ludmillenstift zudem in Zusammenarbeit mit dem Hospizverein und dem Palliativstützpunkt den „ZeitRaum“ an, ein wohnlich eingerichtetes Hospizzimmer im Krankenhaus Ludmillenstift, der es Patienten und deren Angehörigen ermöglicht, in Ruhe unter pflegerischer und seelsorglicher Begleitung Abschied zu nehmen.  

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