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Knapp 400 Besucher kamen am vergangenen Wochenende zum Tag der offenen Tür des Perinatalzentrums Emsland und der Kinderklinik. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich rund um Schwangerschaft, Wöchnerinnen- und Neugeborenenzeit und Kindergesundheit zu informieren. Besonders beliebt waren die Führungen über den Kreißsaal, die Neonatologie und die Wöchnerinnenstation sowie der 3D-/4D-Ultraschall in der geburtshilflichen Ambulanz.
Jede siebte Geburt findet mittlerweile im Wasser statt. Die Gebärwanne erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit bei den Geburten im Ludmillenstift.
Wie sich ein kleines Frühchen von gerade einmal 1.000 Gramm anfühlt und wie klein Blutdruckmanschette und Windeln wirklich sind, konnte man beim „Frühchen Paula“, einer beeindruckend echt wirkenden Puppe, in der Neonatologie entdecken. Sie wird im Ludmillenstift auch zu Ausbildungszwecken eingesetzt, da hier sogar Werte wie Puls, Blutdruck oder die Atmung gemessen werden können.
Auf der Wöchnerinnenstation machte vor allem die Möglichkeit des Familienzimmers Eindruck. So kann eine frisch gebackene Familie die erste Zeit gemeinsam in einem Zimmer verbringen. Das Babybettchen kann dabei direkt an das Patientenbett angedockt werden.
Im Atrium des Medizinischen Zentrums präsentierten sich wieder zahlreiche Aussteller: Neben Kreißsaal, Neonatologie und Wöchnerinnenstation wurde auch über Themen wie Ernährung, Homöopathie und der sichere Babyschlaf informiert. Auch einige externe Aussteller waren dabei: Das DRK zeigte, wie ein Rettungswagen von innen aussieht und was während eines Transports eines Frühchens passiert. Neben Donum Vitae informieren auch der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), das Kindernetzwerk Emsland, wellcome, das diakonische Werk und vita34 (Nabelschnurblutspende) über ihre Arbeit. Mit BabyOne waren auch Babybekleidung und Babyartikel Teil der Ausstellung.
Für Kinder wurde ein spezielles Programm mit vielen Aktivitäten, wie zum Beispiel T-Shirts bemalen, bunte Schüttelgläser basteln und Kinderschminken organisiert. Wer beim Gewinnspiel gewonnen hat und die richten Namen getippt hat, die im Ludmillenstift im vergangenen Jahr am häufigsten vergeben wurden, wird in den kommenden Tagen ermittelt.
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