
| Tag der Hände |
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17.02.2012 Die Hände sind für die Arbeit in einem Krankenhaus unerlässlich. Die richtige und konsequente Händedesinfektion zählt deshalb zu den wichtigsten Maßnahmen bei der täglichen Arbeit. Mehr als 300 Mitarbeiter des Ludmillenstifts nutzten deshalb am „Tag der Hände“ die Chance, sich zum Thema Hygiene auf den neuesten Stand zu bringen. Eva-Brigitta Kruse aus dem Beratungszentrum für Hygiene in Freiburg hielt stündlich Vorträge zum Thema Händehygiene und zeigte auf, dass neben der Desinfektion auch die Pflege der Hände eine wichtige Rolle spielt. Unter UV-Licht konnte jeder Mitarbeiter testen, wie gründlich er sich zuvor die Hände desinfiziert hatte. „Es geht darum, sich selbst und andere zu schützen“, machte die Referentin deutlich. Kruse ist bundesweit in Krankenhäusern unterwegs. „Dank einer guten Hygiene gibt es im Ludmillenstift zum Beispiel vergleichsweise wenig MRSA-Fälle“, lobte sie.
In jedem Krankenhaus gibt es Keime. Insbesondere ESBL-Keime und Chlostridienfälle häufen sich Studien zufolge bundesweit. „Deswegen sind neben gründlicher Händedesinfektion strukturierte Abläufe wichtig, damit die interne Verbreitung unterbunden wird“, betonte Hildegard Schmidt, Fachkraft für Hygiene und Infektionsprävention im Ludmillenstift. Jeder Mitarbeiter im Krankenhaus Ludmillenstift wird regelmäßig in hygienerelevanten Themenbereichen weitergebildet. Der gesamte hygienische Ablauf wird von der Hygiene-Kommission in festen Abständen kritisch unter die Lupe genommen, optimiert und kontrolliert. Bei Risikopatienten macht das Labor im Ludmillenstift einen DNA-Schnelltest und ist binnen kürzester Zeit in der Lage, gegebenenfalls eine Behandlung des Patienten einzuleiten. |
| Zuletzt aktualisiert am 17.02.2012 |
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