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Aktuelles aus dem Ludmillenstift

24.12.2010

1,5 Millionen Euro hat das Krankenhaus Ludmillenstift in den Umbau der Stationen für Kinder- und Jugendmedizin investiert. Einen Tag vor Weihnachten wurden die neuen Räumlichkeiten von Propst Dietmar Blank gesegnet.

Geschwungene Linien, gedeckte Farben und fantasievolle Holzreliefs des Designes Günter Schepp-Daniel aus Merzen geben den neuen Kinderstationen im Ludmillenstift ein unverwechselbares Gesicht.

Propst Dietmar Blank segnet die Räume der Station C12/C22. Er wird begleitet von Ursula Schomakers (Stationsleitung), Verwaltungsdirektor Wilhelm Wolken (hinten links) und dem Landtagsabgeordneten Bernd Carsten Hiebing (hinten rechts). Sarina Feldmann ist die erste Patientin auf der neuen Station. Sie wird begrüßt von Propst Dietmar Blank und Verwaltungsdirektor Wilhelm Wolken.
Architekt Thomas Petereit vom Architekturbüro Petereit und Gößling aus Braunschweig. Auch den neuen Aufenthaltsraum segnete Propst Dietmar Blank im Beisein von Gästen und kleinen Patienten. Schwester Reinhild Skibicki (Stationsleitung) zeigt den Gästen stolz die fröhlichen Reliefs an den Wänden der neuen Station.

 

In weniger als einem halben Jahr Bauzeit wurden zwei Stationen der Kinderabteilung des Ludmillenstiftes grundlegend saniert und neu aufgestellt. Auf einer Nutzfläche von 1.200 qm können 50 Betten aufgestellt werden. Propst Dietmar Blank segnet die Räume und stellt diese unter den Schutz Gottes.

 

Für die Chefärzte der Pädiatrie des Krankenhauses Ludmillenstift, Dr. Jan-Gerd Blanke und Dr. Christoph Matthaei war es bereits seit längerer Zeit ein besonderes Anliegen, die Kinder- und Jugendmedizin im Ludmillenstift den erhöhten Anforderungen an Platzbedarf, Komfort und Hygiene anzupassen.

 

So wurden überall eine Sanitärzelle eingebaut und im Erdgeschoss 2-Bett-Mutter-Kind-Zimmer eingerichtet. Zur Gestaltung führt Architekt Thomas Petereit vom Architekturbüro Petereit und Gößling aus Braunschweig aus, dass das Konzept der innenräumlichen Gestaltung die unterschiedlichen Grundbedürfnisse junger Patientinnen und Patienten besonders berücksichtigt: „Bewegung und Ruhe, Alleinsein und miteinander sein, Entdecken und sich zurückziehen können. Die zentralen Flurbereiche sind Räume des Miteinander, der Bewegung und des Erlebens. Hier „fließt“ der Raum, unterstützt durch die geschwungenen Formen des farbigen Bodenbelages und die begleitenden Schwünge der Deckengestaltung. Die Bewegung des Raumes fördert das Bedürfnis des Kindes, sich zu öffnen und die Umgebung erkunden zu wollen und lädt ein, die fast lebensgroßen Motive der Holzreliefs zu entdecken.

 

Demgegenüber sind die Patientenzimmer als Orte der Ruhe, der Rückzugsmöglichkeit und des Geborgenseins gestaltet. Das blaue Oval im Deckenbereich – der Sternenhimmel – gibt dem Raum eine Mitte - alle dienenden Elemente und Einbauten sind übersichtlich angeordnet. Besonderes Augenmerk wurde auf die Gestaltung der Übergänge zwischen Flur und Patientenzimmer, Bewegung und Ruhe gelegt: Der gelbe Bodenbelag der Zimmer als „rettendes“ Ufer in den Flur, die roten Inseln markieren eine Anlegestelle und vermitteln den stets verfügbaren Übergang zum „Ruhe- und Rückzugsbereich.“ Insgesamt wurden 1,5 Mio. Euro investiert.

 

Nach wie vor gibt es viel Unruhe durch den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses hinsichtlich der beschlossenen Anhebung der erforderlichen Mindestzahl bei der Versorgung von Früh- und Neugeborenen. Nunmehr hat der GBA zwar mitgeteilt, dass bis Ende Februar 2011 dieser Beschluss ausgesetzt werden soll, aber auf Bundesebene ist natürlich nicht klar, wie es danach weitergehen wird. Für die Kinderabteilung des Ludmillenstiftes ist die Zulassung für 2011 vorhanden und im Ludmillenstift können daher die sehr betreuungsintensiven Frühchen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.250 g weiter versorgt und behandelt werden.

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